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Vom Frühwerk bis zum Spätwerk zieht sich die Auseinandersetzung Thomas Manns mit dem „Komplex Judentum“. Von Anfang an zwiespältig. In seinen Erzählungen und Romanen spielen problematische jüdische Figuren eine Rolle und in seinen politischen Stellungnahmen zur „Judenfrage“ empfiehlt er bei aller Bewunderung für die bleibende Fremdheit des Jüdischen eine „Europäisierung“ des Judentums. Doch mit der Verfolgung des Judentums in Nazideutschland sieht sich Thomas Mann, selbst aus Deutschland vertrieben, zur Verteidigung der Werte des Judentums herausgefordert, niedergelegt in seinem „Joseph“-Roman und seiner Mose-Novelle „Das Gesetz“. Die „Leistung des Judentums für die Menschheit“ erblickt er in dem Glauben an den einen Gott und in den 10 Geboten als dem „Grundgesetz des Menschenanstandes“.
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