Archiv

Die Gärten des Biedermeier in Hannover

Mittwoch, den 12. 03. 2025

Neustädter Hof-und Stadtkirche, Rote Reihe 8

Ronald Clark (Hannover, Direktor der Herrenhäuser Gärten a. D.)

Kosten: 10 EUR, 5 EUR für Mitglieder der Goethe-Gesellschaft Hannover (frei bei ermässigter Mitgliedsch.)

– Den Link zur Online-Anmeldung finden Sie untenstehend unter „Weitere Informationen“ –

„Hannover ist jetzt beinahe doppelt so groß, wie zu jener Zeit, als Du es sahst; man ist nur noch mit Schlössern zufrieden“, schrieb 1844 die berühmte Astronomin Caroline Herschel, die ihren Lebensabend in Hannover verbrachte, an ihren Neffen John in England. Nach den Napoleonischen Kriegen herrschte in Hannover rege Bautätigkeit sowohl des Adels als auch des Bürgertums. Die schon im späten 18. Jahrhundert geschliffenen Befestigungsanlagen wurden als Promenaden angelegt, nördlich des Steintors und in der Gartenstadt vor dem Aegidientor entstanden zahlreiche Villen mit aufwendig bepflanzten Gärten. In den häufig vorhandenen Wintergärten kultivierte man seltene Pflanzen, die stolz auf den in Mode gekommenen Gartenschauen präsentiert wurden. Gartenkultur war gerade für Frauen der gehobenen Kreise ein Muss. Öffentliche und private Gärten Hannovers wurden ab etwa 1825 fast ausschließlich von Christian Schaumburg entworfen, ursprünglich Kunstmaler in Kassel, der in den Kriegswirren nach Hannover gelangte und zum Gärtner und Gartenkünstler umschulte. Höhepunkt seines umfangreichen Schaffens in Hannover war die Anlage des Georgengartens ab 1835. Es erfolgt ein Spaziergang durch die Gärten Hannovers anhand von historischen Stichen und Stadtplänen.

– Den Link zur Online-Anmeldung finden Sie nachstehend unter „Weitere Informationen“ –


Weitere Informationen unter
https://lets-meet.org/reg/fa603fd7cc30f6cf53.