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Die Goethe-Gesellschaft stellt sich vor

Die Goethe-Gesellschaft Hannover e.V., gegründet im Jahr 1925, ist eine der zahlreichen Ortsvereinigungen der weltweiten Goethe-Gesellschaft in Weimar e.V. und hat zur Zeit etwa zweihundert Mitglieder in der Landeshauptstadt und ihrem Einzugsgebiet.

Wie die anderen Ortsvereinigungen und die Muttergesellschaft sieht die hannoversche Goethe-Gesellschaft ihre Aufgabe darin, Wesen und Werk Goethes den Menschen nahezubringen und in seinem Geiste Kunst, Literatur und Forschung zu pflegen und zu fördern. Sie ist als gemeinnützig anerkannt, Beiträge und Spenden sind steuer-begünstigt.

Im Mittelpunkt steht, wie auf der Hand liegt, die Weimarer Klassik. Ganz in ihrem Sinn sind wir offen für Dichtung, bildende Kunst, Musik und Wissenschaft früherer und neuerer Zeiten in ihrer Vielfalt – bis zur Gegenwart. Einseitigkeit und Engherzigkeit verbieten sich nach Goethes Denkweise bei unserer Betätigung.

Unseren Zielen dienen Vorträge von Fachleuten – monatlich (mit Pausen im Sommer und um die Jahreswende) an gut erreichbaren Stätten (meistens im Theatermuseum im Schauspielhaus). Die Vorträge sind allgemeinbildend und allgemeinverständlich angelegt und entwickeln sich, wie Äußerungen von Besuchern bestätigen, gewöhnlich auch kurzweilig und unterhaltsam. Die Auswahl der Veranstaltungen zielt auf wissbegierige Menschen jeden Alters unabhängig von schulischen und beruflichen Werdegängen. Die Goethe-Gesellschaft ist für alle Aufgeschlossenen da, beileibe nicht allein für Germanisten!

Mitglieder und Freunde treffen sich regelmäßig nach Vorträgen zu einem geselligen Meinungsaustausch, sie reisen oft gemeinsam auf Spuren Goethes und anderer Dichter. Viele Mitglieder gehören zugleich der Muttergesellschaft an und begegnen sich zwei-jährlich – so wieder 2011 – bei ihren Hauptversammlungen in Weimar.

Von Fall zu Fall wirken wir mit wichtigen Einrichtungen vor Ort zusammen, zum Beispiel mit den öffentlichen Büchereien und ihren Freundeskreisen, dem Stadtarchiv, Schulen, dem Fontanekreis, der Wilhelm-Busch-Gesellschaft, der Konzertstube "Kanapee", dem Logenhaus.

Wir grüßen jedermann mit Goethes Ermunterung aus dem Jahre 1828 angesichts der Besucher vor seinem Hause:

Warum stehen sie davor?
Ist nicht Türe da und Tor?
Kämen sie getrost herein,
würden wohl empfangen sein.